DB Logo
zurück zur Übersicht

Burghausen, Mühldorf/Inn

100 Prozent klimaneutraler Güterverkehr durch Südostbayern sichert Wachstum des Chemiedreiecks

DB-Vorstand Güterverkehr Dr. Sigrid Nikutta im Bayerischen Chemiedreieck zu Gast: Ausbau der ABS38 entlastet Luft und Straßen der Region • Staatssekretär MdB Stephan Mayer: Rückenwind fürs nachhaltige Stärkung der Region • Chemdelta-Sprecher Dr. Bernhard Langhammer: Wir wollen wachsen – bis zu 70 Prozent mehr Schienengüterverkehr erwartet

Vollständig klimaneutrale Lieferketten sind für die Industrie im bayerischen Chemiedreieck mit dem Ausbau und der Elektrifizierung der Schienenstrecke München-Mühldorf-Burghausen möglich. Das hat der DB-Vorstand für Güterverkehr, Dr. Sigrid Nikutta heute mit Vertretern der Initiative Chemdelta und Politikern vor Ort abgestimmt. Das Bild des Güterverkehrs werde sich für die Region mit dem Ausbau des Bahnprojektes komplett verändern, kündigte die Chefin der größten europäischen Güterbahn hat – klimaneutral und leiser.
 
Dr. Sigrid Nikutta: „Wir setzen gemeinsam mit dem Chemiedreieck langfristige Wachstumsziele klimaneutral um. Ein Güterzug spart gegenüber dem Straßentransport schon heute rund 80 Prozent CO2 ein. Dank der Elektrifizierung kann die Traktion auch zu 100 % mit „grünem“ Bahnstrom erfolgen. Lärmschutz, neue Elektroloks und lärmreduzierte Güterwagen sorgen zudem für ein gutes Klima bei den Nachbarn an der Strecke.“
 
MdB Stephan Mayer: „Ich freue mich, dass die Vorstandsvorsitzende der DB Cargo AG meiner Einladung gefolgt ist. Nachdem es mir gelungen ist, gemeinsam mit den Bundesverkehrsministern Dr. Peter Ramsauer, Alexander Dobrindt und Andreas Scheuer die Finanzierung der Ausbaustrecke und der Elektrifizierung zu sichern, freue ich mich schon auf die Informationen über den Fortschritt der Planungen. Gleichzeitig gilt der Besuch der Südostbayernbahn, auf deren Leistungen wir sehr stolz sind. Nicht zu vergessen ist deren Mithilfe beim Bahnausbau im Streckenabschnitt Mühldorf-Tüßling!“

Initiative ChemDelta Bavaria, Dr. Bernhard Langhammer: „Die Initiative ChemDelta Bavaria begrüßt den erzielten Fortschritt im Projekt ABS 38. Im Zusammenspiel mit der Politik, den Behörden und der Wirtschaft ist es ihr gelungen, dass der zweigleisige Ausbau und die Elektrifizierung der Schienenverbindung zwischen Markt Schwaben und Freilassing sowie die Elektrifizierung von Tüssling bis Burghausen im vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 Berücksichtigung findet. Die Elektrifizierung der Strecke ist Voraussetzung zur Realisierung eines klimaneutralen Transports auf der Schiene, die direkte Gleisanbindung zum Flughafen München bildet für die Region Südost-Bayern einen weiteren Meilenstein für den Ausbau eines ökologisch verträglichen Regionalverkehrs.
 
Der Schienengüterverkehr im Chemiedreieck wird nach unseren Prognosen von 2020 bis 2030 um über 70 Prozent wachsen. Die geplante Fertigstellung bis 2030 muss daher ohne Verzögerung erfolgen.“