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München

Ab Freitag wieder Zugverkehr auf der Strecke Traunstein – Ruhpolding – teilweise an neuen Bahnhöfen

Barrierefrei ausgebaute Bahnhöfe in Seiboldsdorf und Eisenärzt • Felssicherung bei Eisenärzt erfolgreich abgeschlossen

Ab Freitag, 7. September, fahren wieder die Züge auf der Bahnstrecke Traunstein – Ruhpolding. Während der einmonatigen Gleissperrung in den Sommerferien wurden vor allem zwei Bahnhöfe barrierefrei für rund 1,2 Millionen Euro umgebaut. Außerdem wurde ein Felsabschnitt bei Eisenärzt gegen Steinschlag gesichert.

Die Haltepunkte Seiboldsdorf und Eisenärzt erhielten neue 55 cm hohe, 100 m lange und 2,75 m breite Bahnsteige. Zur Barrierefreiheit tragen auch die stufenfreien Bahnsteigzugänge und die Blindenleitstreifen bei. Die Barrierefreiheit hilft nicht nur mobilitätseingeschränkten oder sehbehinderten Fahrgästen bei der Zugfahrt, sondern auch solchen mit Kinderwagen, Rollkoffern oder ähnlichem.

Die Bahnsteige wurden neu mit Infovitrinen, moderner LED-Beleuchtung (in Eisenärzt ab Ende September) und einem DSA (Dynamischer Schriftanzeiger) ausgestattet. Ein DSA verfügt über ein Laufschrift-Display und einen Lautsprecher und dient dazu, die Fahrgäste über Fahrplanabweichungen zu informieren. Wetterschutzhäuschen auf den Bahnsteigen werden noch im Oktober aufgestellt.

In Seiboldsdorf wurde der neue Haltepunkt rund 500 Meter nördlich des bisherigen errichtet. Er liegt jetzt näher an mehreren Freizeit- und Bildungseinrichtungen, z.B. dem „Bildungszentrum Traunstein der Handwerkskammer“ und dem Schwimmbad auf der anderen Seite der Traun. Dadurch versprechen sich Südostbayernbahn und Freistaat mehr Fahrgäste. Außerdem ist der neue Bahnsteig durch die bereits bestehende Rad- und Fußwegunterführung besser von beiden Seiten der Bahntrasse aus zu erreichen. Der alte Haltepunkt wurde zurück gebaut.

In Bibelöd wurde der Bahnsteig auf 100 Meter verlängert.

Bei den Felsarbeiten bei Eisenärzt wurde ein rund 100 Meter langer Felsbereich durch das Aufbringen von Netzen bzw. Spritzbeton gegen herabfallende Gesteinsbrocken gesichert. Im oberen Bereich wurde ein Fangzaun gegen Steinschlag errichtet.