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München

Fahrplaneinschränkungen am 1. Ferienwochenende zwischen München und Garmisch-Partenkirchen

Bahn schiebt Brücke in Seehausen ein • Busse statt Züge zwischen Weilheim bzw. Uffing und Murnau

Die Deutsche Bahn sperrt wegen Brückenbauarbeiten am ersten Wochenende der bayerischen Sommerferien für genau 100 Stunden die Bahnstrecke München – Garmisch-Partenkirchen zwischen Uffing und Murnau. Von Freitagfrüh, 26. Juli ab 0.35 Uhr, bis Dienstagfrüh, 30. Juli um 4.35 Uhr, werden die Regionalbahnen (RB) zwischen Uffing und Murnau durch Busse ersetzt.

Für die RB-Züge, die planmäßig nicht in Huglfing und Uffing halten, verkehren die Busse des Schienenersatzverkehrs (SEV) zwischen Weilheim und Murnau. Bei den letzten Zügen nach Mitternacht geht der SEV sogar von Uffing bis nach Mittenwald bzw. Garmisch. In der Gegenrichtung warten die Spätzüge nach München die Ankunft der SEV-Busse in Uffing ab und fahren entsprechend einige Minuten später als üblich Richtung München.

Die wenigen ICE- und Regional-Express- (RE-) Züge fallen im genannten Zeitraum zwischen München und Garmisch-Partenkirchen bzw. Mittenwald ersatzlos aus. Alle Fahrplanänderungen sowie Hinweise zu den SEV-Haltestellen finden die Fahrgäste im Internet unter https://bauinfos.deutschebahn.com/bayern. Die Änderungen sind in der elektronischen Fahrplanauskunft im Internet und an den Fahrkartenautomaten bereits berücksichtigt. Telefonisch ist der Kundendialog unter der Rufnummer 01806 99 66 33 (20 ct/Anruf im Festnetz, im Mobilfunk max. 60 ct/Anruf) zu erreichen.

Umfangreiche Brückenarbeiten in nur 100 Stunden

Am Staffelsee nördlich von Murnau wird der bisherige Bahnübergang für Fußgänger zwischen Seehausen und Riedhausen durch eine Fußgänger- und Radfahrerunterführung ersetzt. Für den Einschub der dazu notwendigen Eisenbahnbrücke ist die Vollsperrung der Bahnlinie unumgänglich. In nur 100 Stunden werden zunächst die Oberleitung verschwenkt, Schienen, Schwellen und Schotter zurück gebaut, eine Lücke im Bahndamm ausgehoben, die bereits vor Ort erstellte neue Eisenbahnbrücke in die Lücke eingeschoben, die Brückenwiderlager hinterfüllt und schließlich Schotter, Schwellen und Schienen wieder hergestellt sowie die Oberleitung zurück geschwenkt.

Die Gesamtinvestition beträgt rund 3,85 Millionen Euro. Die Kosten teilen sich zu jeweils einem Drittel der Bund, die Bahn und die Gemeinde Seehausen.